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Lebendiger Adventskalender

für Kinder und Familien der Dekanates Bergstraße

In diesem Advent wird alles anders: es wird wenig bis gar keine Feiern und Aktionen im Advent geben. Vielleicht ist das auf der einen Seite gar nicht so schlecht, wenn wir zwangsweise etwas herunterfahren und der Advent wirklich einmal ein bisschen von Ruhe und Besinnlichkeit geprägt ist. Auf der anderen Seite ist es natürlich schade, dass all die Weihnachtsfeiern, Bastelnachmittage, Kinderaktionen, Weihnachtsmärkte und bestimmt auch der ein oder andere Gottesdienst nicht stattfinden können. Deswegen haben wir im Dekanat überlegt, wie wir diese Lücke füllen können. Herausgekommen ist der lebendige Adventskalender. An jedem Tag vom 1. Adventswochenende bis zum Heiligabend wird es auf unserer Homepage eine kleine Überraschung geben: und zwar in digitaler aber auch in realer Form, für drinnen sowie für draußen. So wird es für daheim kleine Audiodateien mit Adventsgeschichten zum Anhören, Filme oder Bilder mit Bastelvorschlägen geben. Zum Mitmachen laden Backnachmittage über Zoom und kleine Aktionen in Kirchengemeinden, wie z.B. eine gestaltete Adventsspirale oder ein Lagerfeuer, ein. An jedem Sonntag wartet eine kleine Adventsandacht auf kleine und große Zuschauer. Verantwortet wird der lebendige Adventskalender von den Dekanatsreferentinnen für Familie und Kirche mit Kindern, Nicole Metzger und Katja Folk. Viele unterschiedliche Menschen aus allen Regionen unseres Dekanats gestalten diesen Kalender mit, z.B. aus Auerbach, Birkenau, Einhausen, Fürth, Gronau Zell, Hammelbach, Heppenheim, Hüttenfeld, Lautertal, Lorsch, Wald-Michelbach und Zwingenberg.

Die Verantwortlichen laden alle interessierten Kinder und Familien ganz herzlich ein, ab dem 28.11. dabei zu sein, entweder über die Dekanatshomepage (www.dekanat-bergstrasse.ekhn.de) oder die Jugendhomepage des Dekanats (www.ev-jugend-bergstrasse.com).


Andacht mit Gerda Giraffe

Sieben Jugendliche aus allen Teilen unseres Dekanats haben sich zusammen geschlossen, um gemeinsam während des zweiten Lockdowns ein Onlinegottesdienstangebot für Kinder und ihre Eltern zu entwickeln. Herausgekommen ist die monatliche Reihe „Andacht mit Gerda Giraffe“. Bei der ersten Andacht, bei der 6 der Jugendlichen mitgewirkt haben,  ist die Handpuppe Gerda sehr ängstlich und frustriert wegen der ganzen Coronasituation. Aber zum Glück kennt Mattes eine tolle Geschichte aus der Bibel gegen die Angst…  Die Jugendlichen gestalten die ganze Andacht komplett selbst – begonnen vom Musikteam mit Heni Stöckinger und den Schwestern Marilena und Theresa Meyer, über die Liturgie mit Johanna und Mattes Engel und Helene Quaschning, die auch Gerda zum Leben erweckt bis zur gemalten und gesprochenen Geschichte von Mattes, Marilena und Theresa.

Kleine und große Zuschauer sind eingeladen, die Andacht nicht nur anzuschauen, sondern an einigen Stellen aktiv mit zu machen.

Hier geht es zu den Andachten mit Gerda Giraffe


Mitarbeiterschulung in Görlitz

Die Mitarbeiterschulung (MAS) der Evangelischen Jugend im Dekanat Bergstraße wurde Corona bedingt von Ostern auf die erste Herbstferienwoche verschoben und ging nach Görlitz in die „Peregrinus-CVJM-Herberge“. Unter der Leitung der Referentin für Kirche mit Kindern Katja Folk und Jugendreferent Bruno Ehret kamen Jugendliche aus 14 Dekanats-Gemeinden mit an die deutsch-polnische Grenze, um sich für die Jugendleiterkarte zu qualifizieren. Corona bedingt musste die Teilnehmerzahl auf 20 und die Veranstaltungstage auf 6 reduziert werden.  

Für die Verpflegung erklärte sich die Gemeindepädagogin aus Fürth Birgit Ruoff verantwortlich. Gemeinsam mit Kimberly van Cleave, eine der Dekanatsjugendvertreterinnen (EJVD) und Kirchenvorstands (KV) -Mitglied aus Bobstadt, sorgten sie für eine bewusste Ernährung und boten alternativ vegetarische und vegane Kost an.

Die Seminareinheiten beinhalteten Standards der JuLeiKa-Ausbildung, wie z.B. „Kommunikation – Wie kann sie gelingen“ oder „Strukturen verbandlich organisierter Jugendarbeit“ usw. Der Baustein „Dynamik in Gruppen“ wurde erstmals von Marilena Meyer. Ist leistet ihr Freiwilliges soziales Jahr im Dekanat ab un dist in der EJVD und im Auerbacher KV aktiv. Hannah Ferber erarbeitete,  EJVD Mitglied aus Bensheim, die Gestaltung eines Kindergottesdienstes mit den Kursteilnehmer*innen. Nach jedem Abendessen leitete ein selbstgestalteter Jugendgottesdienst das Spätprogramm ein.

Der Umgang mit Medien wurde mit selbst erstellten „Actionbounds“ (digitaler Schnitzeljagd) und Imagefilmen rund um Görlitz eingeübt. Bei der Diskussion um den Film „die Welle“ wurde die Gefahr verdeutlicht, wie Gruppenprozesse diktatorisch manipuliert werden können.

Um die JuLeiKa-Ausbildung mit allen Bausteinen abschließen zu können, findet ein MAS-Wochenende vom 22.-24. Januar 2021 im Gerhardt-Hauptmann-Haus in Scharbach statt.


Mehr als Wandern

Pilgern an der Ostseeküste

Ulrike Schwahn, Jugendreferentin im Evangelischen Dekanat Bergstraße, und ihr Kollege Jürgen Zachmann vom Dekanat Darmstadt-Land haben jungen Erwachsene auf ihrer zehntägigen Pilgertour auf dem Jakobsweg und dem Küstenweg in Mecklenburg-Vorpommern begleitet. Ist Pilgern mehr als Wandern? Was heißt es, sich mit Gleichaltrigen auf den Weg zu machen? Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Für die Pfungstädterin Laura ist die Tour „ein Urlaub der besonderen Art, raus aus der Komfortzone, sich was zutrauen und was ausprobieren“ und ihre Freundin Fiona betont: „Pilgern ist sehr intensiv, eine echt gute Erfahrung. Das habe ich so in allen Facetten noch nicht erlebt.“ Daniel, der in Bürstadt wohnt und in Heidelberg Physik studiert, nutzt das Pilgern als Auszeit, „um aus Alltag rauskommen“. Lena, die gerade ein Studienpraktikum bei der Evangelischen Jugend Darmstadt-Land absolviert, fand zum einen die „spirituelle Herausforderung interessant“ und zum andern „spannend zu erleben wie Freizeiten gestaltet werden können“.

Jane hatte „Zeit und Lust für das Wandern auf dem Jakobsweg“ und wollte „neue Leute kennenzulernen und sich austauschen“. Sie fand es gut, dass die Pilgertour nicht wie zunächst geplant in Spanien stattfand, sondern Corona bedingt in den Norden von Deutschland verlegt wurde. So beschreibt es auch Lilly aus Kleve am Niederrhein: „Ich wollte schon immer mal den Jakobsweg entlang der Ostsee laufen, zumal ein Teil meiner Familie von hier kommt“.

„Es ist ein anderer Lebensrhythmus, archaisch und reduziert auf Grundbedürfnisse, wir laufen, kochen und essen, waschen uns und schlafen. Gemeinsam starten wir mit einem geistlichen Impuls in den Tag, das kann in einer Kirche oder auf einer Wiese sein“, erläutert Jürgen Zachmann und Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn ergänzt: „Jede und jeder läuft im eigenen Tempo, manchmal allein, zu weit oder zu dritt, mal redend, mal schweigend.“ Wer nach rund 15 Kilometer eine Schwächephase hatte, konnte zudem den Begleitbus nutzen, der die Zelte transportierte.

Stralsund statt Santiago

Die Pilgertour startete auf der Insel Usedom und von dort lief die Gruppe bis nach Greifswald auf dem Jakobsweg, anschließend weiter auf dem Küstenwanderweg bis zum Fischland Darß. Die letzte Etappe endet in Ribnitz-Damgarten. Das ist eine Wegstrecke von rund 220 Kilometer. Anstatt in spanischen Pilgerherbergen nächtigen die Frauen und Männer in Einzelzelten auf Campingplätzen oder in Einrichtungen der Evangelischen Kirche.

Hier zeigte sich auch der Unterschied zu den professionellen Pilgerangeboten in Spanien, meinte Jürgen Zachmann. „In Stralsund und anderen Orten in Mecklenburg-Vorpommern sind wir von Schwestern und Brüdern mit offenen Herzen eingeladen worden, die Gemeindehäuser und Kirchen für Übernachtung und spirituelle Einkehr zu nutzen. Letztendlich hatten wir viel mehr Zusagen, als wir buchen konnten.“ Auch Ulrike Schwahn war begeistert von den Begegnungen mit den Menschen im Norden, der Naturlandschaft und auch den stillen, einsamen Strecken dieser besonderen Tour: „Pilgern ist eine schöne Möglichkeit für junge Erwachsene aufzutanken.“ Oft seien diese ehrenamtlich aktiv, aber für sie gebe es in der Kirche wenig Angebote.


Nachberufungen in der EJVD

Corona hat einiges auf den Kopf gestellt. Auch die für den 18.09.20 geplante Wahl der Evangelischen Jugendvertretung im Dekanat Bergstraße (EJVD) konnte nicht in gewohnter Weise stattfinden. Mit den Dekanatsjugendreferenten*innen entschieden sich die Jugendvertreter*innen für eine einjährige Verlängerung der Wahlperiode. Ausscheidende Mitglieder konnten durch Nachberufungen ersetzt werden.

Auf Abstand – die Neue und Alte Evangelische Jugendvertretung in Zeiten von corona

Auf Abstand – die Evangelische Jugendvertretung in Zeiten von Corona

Wie der EJVD- Vorsitzende Oliver Guthier, der jetzt als hauptamtlicher Jugendreferent im Dekanat Odenwald tätig ist, mussten auch Steffen Wolff, Franziska Fertig, Kira Singer und Helen Münch wegen persönlicher Veränderungen ihre Plätze in der EJVD räumen. Sie wurden durch Nachberufungen aktiver Jugendlicher aus sieben Dekanatsgemeinden ersetzt.

Die Neuen im Gremium sind Ida Pappe aus der Jugendarbeit von Dekanatsjugendpfarrer Jan Scheunemann.  Dadurch ist nach langjähriger Pause wieder das Lautertal in der EJVD vertreten. Die Heppenheimer Lucan Jährling und Matthias Vetter sind Mitarbeiter in der Konfi-Arbeit der Gemeindepädagogin Edith Zapf von der Heilig-Geist-Gemeinde. Hannah Ferber (Bensheim) und Simon Stöckinger (Lampertheim) sind Teamer der Kinderfreizeit der Dekanatsreferentin für Kirche mit Kindern Katja Folk.

Die bisherige stellvertretende EJVD-Vorsitzende Maren Fischer aus Mörlenbach übernimmt kommissarisch den Vorsitz. Esther Hohmann aus Birkenau ersetzt Steffen Wolff aus Mörlenbach, der aus persönlichen Gründen ausschied. Rosalie Mike aus Auerbach wurde aus dem Freizeit-Team von Gemeindepädagogen Arik Siegel nachberufen ebenso wie Alexandra Hechler aus Zwingenberg.

Kimberly van Cleave aus Bürstadt/Bobstadt bleibt als Klimabeauftragte der EJVD bis zur Wahl im nächsten Jahr erhalten wie auch Daniel Dux. Aus Auerbach haben Marilena Meyer, Justin Moll und Marie Gläser um ein Jahr verlängert. Alte wie neue Mitglieder der EJVD freuen sich auf die Zusammenarbeit mit der hauptamtlichen Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn und ihrem Kollegen Bruno Ehret.

Durch den Umbruch werden die Aufgaben neu verteilt. Dies geschieht auf der konstituierenden Sitzung am 30. September. Auf sie folgt dann ein gemeinsames Klausurwochenende im Kloster Höchst vom 13. bis 15. November.


Sachsen statt Spanien

Trotz der Corona-Krise konnte vom 08.-15.08.2020 eine Freizeit für junge Erwachsene stattfinden. Die Fahrt mit 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging nach Königstein in der sächsischen Schweiz. Sie stellte eine Alternative zu der eigentlichen, von Ulrike Schwahn geplanten, Freizeit nach Spanien dar.

Der schöne Campingplatz lag direkt an der Elbe, die nach den fast täglichen Wanderungen zum Baden und Abkühlen einlud. Mit einem Ausflug in die Gedenkstädte Pirna-Sonnenstein und der anschließenden Erkundung der Innenstadt, sowie einem Ausflug nach Tschechien, kamen auch Geschichte, Bildung und Kultur nicht zu kurz.

Während der gesamten Freizeit wurde in Zelten geschlafen und in Kleingruppen auf Campingkochern gekocht. Kollektiv wurde sogar ausschließlich vegan gegessen.

Die überwiegend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst organisierte Freizeit diente der Entschleunigung und lud dazu ein, auch in schwierigen Zeiten mal wieder etwas durchzuatmen und sich vom Alltagsstress zu erholen.

Die nächste Freizeit der evangelischen Jugend startet bereits am 03.09.20. Geleitet wird sie von der Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn aus dem Dekanat Bergstraße und dem Dekanatsjugendreferenten des Dekanats Ober-Ramstadt, Jürgen Zachmann. Ursprünglich sollte diese Pilgertour auf den Jakobsweg in Spanien führen, jedoch musste auch sie Corona bedingt umgeplant werden und findet jetzt auf dem Pilgerweg auf Usedom, sowie dem Küstenwanderweg von Greifswald bis nach Ribnitz Damgarten in Mecklenburg-Vorpommern statt. Weitere Informationen zu unseren Angeboten finden Sie auf der Homepage

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Ferienzeit @ Home

Kinderferien im Dekanat Bergstraße

Die Evangelische Jugend Bergstraße unter der Leitung von Katja Folk, der Referentin für Kirche mit Kindern und Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret veranstalteten in der Christuskirchengemeinde Heppenheim vom 10.-14. August Ferientage für Kinder von 8-13 Jahren unter dem Motto: „Gottes schöne Welt – bebauen und bewahren“. Das war das „Ersatzprogramm“ für die ausgefallene Wanderfreizeit ins Sonneheim nach Tschagguns/Österreich, zu der sich die Teilnehmer aus 10 Gemeinden angemeldet hatten. Obwohl die Hygieneregeln das Programm beeinträchtigten, waren doch Eltern und Kinder äußerst dankbar für diese gemeinsamen Tage, zumal wetterbedingt fast alles im Freien stattfinden konnte.

Morgens ging es um 10 Uhr los mit einer Morgenrunde, in der die Kids mit „Blumen“ oder „Steinen“ ihre Befindlichkeit kundtaten und die Geschichte des Tages erzählt wurde. Danach ging es in die thematischen Workshops und nachmittags mit den Fahrrädern auf Exkursion. Die Tage endeten mit einer Abschlussrunde zum Thema: „Mein Schöpfungsschatz des Tages“

Der erste Tag ging allgemein um das Thema Natur. Hannah Ferber von der Stephanusgemeinde Bensheim leitete dazu den Bau von Insektenhotels an, weil das Insektensterben die Flora und damit unsere Lebensgrundlagen beeinträchtigt. Andere gestalteten Blumentöpfe, in denen sie Erde mit Samen bestreuten. Am Nachmittag brachte der Aufstieg zur Starkenburg ein wenig „Alpenfeeling“. Auf dem Weg waren Fragen zu beantworten, die sich rund um die Erhaltung der Schöpfung drehten. Kräuter und Pflanzen wurden mit einer Pflanzenerkennungs-App identifiziert.

Die folgenden Tage wurden den 4 antiken Elementen „Luft, Erde, Feuer Wasser“ gewidmet. Henrike Stöckinger von der Martin Luther Gemeinde in  Lampertheim hatte selbstgesammelte Muscheln von der Nordseeküste dabei, womit sie mit den Kids „Windspiele“ bastelte. Nachmittags ging es in „luftige Höhen“ im Kletterwald von Viernheim. Am „Erdetag“ gesteltete das Team Lina Dörr von der Lukasgemeinde Lampertheim und Kim Redemund aus Bensheim mit den Teilnehmern eigene Seifen aus Naturmaterialien, bevor die Reise zur Heppenheimer Freilichtbühne ging. Dort wurden Baumscheiben mit selbst hergestellten Naturfarben verziert und mit Lehm Gesichter an Bäume moduliert.

Der „Feuertag“ wurde von Dane Ehret von der Hüttenfelder Gemeinde und Simon Stöckinger aus Lampertheim spektakulär mit „Feuer-Experimenten“ eröffnet. Die Teilnehmer konnten dabei ihre eigene Hand entzünden, ohne dass diese verbrannte. Der Höhepunkt des Tages wurde die Erforschung des Lorscher Klosters mit einem Actionbound. Das ist eine Art „Schnitzeljagd mit Handy“, was von unserer Jugendvertreterin Maren Fischer aus Mörlenbach entwickelt wurde. Danach ging es an die „Feuerschale“ im Hause „Reifarth“ zum Marshmellows-Grillen. Nach der Kirchenrallye in der Christuskirche endete die „Freizeit @ home“ mit einer Abschlussrunde, in der keine Wünsche offen blieben. Kinder und Eltern betonten noch einmal, wie wichtig diese gemeinsame Woche für alle war, insbesondere in Zeiten, in denen „Gemeinschaft“ mit „Risiko“ behaftet ist, und sich doch jeder nach ihr sehnt. Im nächsten Jahr geht es jedenfalls wieder nach Tschagguns ins Sonneheim (21.-28.08.21). Informationen dazu gibt es im Haus der Kirche in Heppenheim bei Katja Folk oder Bruno Ehret (06252 / 67 33 -36 bzw -51).


Evangelische Jugend auf Schwarzwaldfreizeit

Die Evangelische Jugend Bergstraße unter der Leitung von Gemeindepädagoge Arik Siegel und Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret bot mit ihrer Schluchseefreizeit eine willkommene Alternative zu den Tages- und Online-Angeboten während der Corona-Zeit. 10 Tage Camping, Schwimmen und Paddeln standen für die 18-köpfige Gruppe aus 6 Dekanatsgemeinden auf dem Programm. Das Team komplettierte Franziska Fertig, Teamerin aus Gronau und Mitglied der Dekanatsjugendvertretung, die derzeit in Darmstadt Soziale Arbeit mit gemeindepädagogisch-diakonischer Qualifikation studiert und daher freizeitpädagogische Aufgaben übernahm, und Rosalie Mike von der Evangelischen Jugend Auerbachs, die sich für die Verpflegung verantwortlich zeigte. Bei den Mahlzeiten wurden nur biologisch angebaute, saison- und regionale, sowie vegetarische Produkte verwandt, bis auf einen Tag, an dem es Schweinegulasch vom Langklinger Hof gab.

In diesem Jahr wäre die längst schon ausgebuchte Tour eigentlich nach Schweden gegangen und stand daher auf der Kippe. Auf Bitten von Teilnehmer*innen und Eltern, die Freizeit nicht ersatzlos ausfallen zu lassen, nahmen Siegel und Ehret die Verhandlungen mit Reiseunternehmen, Unterkünften und der Kirchenverwaltung als oberste Veranstalter-Instanz auf. Sie schusterten mit Hygiene- und Verhaltenskonzepten daraus dieses Kleinod im Herzen des Schwarzwaldes. Zu Gute kam ihnen dabei die Baden-Württembergischen Coronabestimmungen, welche besagten, dass man sich mit einer Gruppe von 18 Personen als eine Einheit auf einem gemieteten Zeltplatz bewegen darf. Nur außerhalb der Zone galten die üblichen derzeitigen Verhaltens- und Hygiene-Regeln.

Auf dem Programm stand, neben dem sonnenwetterbedingten Schwimmen und Paddeln, Ausflüge zum Steinwasenpark mit der Sommerrodelbahn oder in die Studenten- und Fahrradstadt Freiburg, welche mit einem „Actionbound“ (= Schnitzeljagd mit Handy) erkundet wurde. In einem selbstgestalteten „Dankes-Jugendgottesdienst“ feierten die Teilnehmer*innen ihre glückliche Lage, diese gemeinsame Zeit verbringen zu dürfen. Mit dem umgedichteten Hit „In the court of the Crimson King“ verabschiedete sich die Gruppe von ihrer kleinen Kurzzeitheimat im Schwarzwald mit den Zeilen: „Der Schluchsee schluchzt, wenn wir gehen, es war so schön, auf Wiedersehn…“

Anfragen zu Veranstaltungen und Freizeiten im Dekanat Bergstraße gibt es im Dekanatsjugendbüro bei Bruno Ehret (06252/ 67 33 – 51) und bei Arik Siegel (01577 – 31 68 801)

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