NEWS

14. Jugendgottesdienst auf dem Auerbacher Schloss

„Sag doch einfach mal DANKE“

Unter diesem Motto stand der diesjährige Auerbacher Schloss Jugendgottesdienst, der von der Mitarbeiter Jugend Auerbach (MaJu), der Teamergemeinschaft Meerbachtal aus Gronau/Zell (TGM) zusammen mit ihrem Gemeindepädagogen Arik Siegel organisiert und durchgeführt wurde. Der erste Dank ging an diesem Abend wieder an die Geschäftsführer vom Auerbacher Schloss Julia Pietralla und Malte Hölzel, die wie in jedem Jahr die beeindruckende Kulisse für diese Großveranstaltung zur Verfügung stellten.

Nachdem die Zwingenberger Band der „ewigen Konfirmanden“ um Johannes Spieß, Felix Wüst und Jonas Arnold mit Stargastsängerin Rosi Feucht sowie Dane und Bruno Ehret (Bass, Drums) im illuminierten Innenhof des Auerbacher Schlosses eröffnet hatten, rief Joanne Steffen von der MaJu die Konfirmanden der über 10 anwesenden Gemeinden auf und diese gaben sich lautstark zu erkennen.

„Danke sagen will gelernt sein“, so der Tenor Anspielgruppe der MaJu um Marilena Meyer, Marie und Tim Gläser, Lasse Siebert, Otto Tiemann und Benny Fischer. Wir sind nicht mehr gewohnt, für das „normale“ zu danken. Wir beklagen eher, wenn man auf etwas verzichten muss. Das es auch gut tun kann ein „Danke“ zu hören wurde ebenfalls thematisiert und dass man sich sogar darüber freut, wenn sich jemand anderes über ein „Danke“ freut war so etwas wie eine neue Erkenntnis aus dem Anspiel. Danke sagen tut dem, der es ausspricht nicht weh, kann aber dem, der es hört sehr gut tun.

Die Konfis wurden dann ausnahmsweise mal aufgefordert, ihre Handys herauszuholen. Sie gelangen über einen QR-Code oder einen Kurzlink zu einer Homepage auf der sie eine Kurznachricht verfassen konnten. Diese sollte beinhalten über was oder wem sie selbst gerade dankbar sind. Diese Nachrichten wurden dann direkt auf der großen Leinwand für alle sichtbar. Eine beeindruckende Aktion, für deren technische Umsetzung sich die neue Dekanatsmedienbeauftragte Katrin Helwig verantwortlich zeigte.

„Warum kommen wir immer nur mit unseren Sorgen zu Gott, und nicht mit unsrem Dank?“ In der Predigt von Kira Knapp die Lasse hielt, beschrieb er einen Alltag im Leben eines Teenagers mit Erlebnissen in Schule oder mit Freunden. Dabei bemerkte er, dass erst mit dem Danken Freude wieder in das Herz kommt, egal, was passiert ist.

Ein weiteres Highlight des Gottesdienstes war eine Fotopräsentation die live von der Band mit einem Lied begleitet wurde. Passend zum Text wurden dann Fotos auf der Leinwand gezeigt die das Lied zu etwas ganz Besonderem werden ließen.

Abschließlich konnten einige Konfirmanden bei einem Schätzspiel noch etwas gewinnen. Es ging um die Anzahl des Wortes „Danke“ im Anspiel und es gab drei tolle Preise. Gemäß des Mottos konnten alle sich an der „Dankstelle“ mit Brezeln und Orangensaft stärken nach einem gelungenen Abend auf dem Auerbacher Schloss. Für einen reibungslosen Auf- und Abbau haben neben der Zwingenberger Band die Mitglieder der Dekanatsjugendvertretung mit angepackt. Das waren neben Franziska Fertig und Steffen Wolff noch Justin Moll und Oliver Guthier. Die Kollekte war dieses Jahr für die DKMS und betrug 96,13€ – Danke dafür. Als „giveaway“ gab es für alle für den Heimweg noch selbst gebackene Bio-Cookies auf denen jeweils eine Oplade war mit dem Wort Danke in verschiedenen Versionen.

Im kommenden Jahr soll dann der 15. Schloss-JuGo am 20.09.20 wie immer um 19:30 Uhr stattfinden.


Buen Camino – der richtige Weg

Buen Camino – der richtige Weg, hieß zum dritten Mal für die Evangelische Jugend Bergstraße und Ober Ramstadt für elf Tage auf dem französischen Jakobsweg in Spanien.

Jedes Jahr ein Stück, aber immer mit  Ankommen in Santiago: In diesem Jahr war es der Abschnitt rund um Leon in Kastilien.  Die Pilgertour startete in Fromista und endete in Ponferrada, wo wir im nächsten Jahr 2020 direkt die letzten ca. 240 km nach Santiago de Compostela laufen werden.  Nach den ca. 240 gelaufenen Kilometern dieses Jahres  fuhren wir mit dem Bus nach Santiago de Compostela, um das Erlebnis des „Ankommens“ zu vervollständigen.

Was beschäftigt Menschen auf dem Weg?

Zum Beispiel die Frage: Mit wie wenig komme ich aus? Die Antwort: Die Kleidung, die jeder am Körper trägt und das, was in den kleinen Wanderrucksack passt. Denn alles musste täglich Dutzende Kilometer weit getragen werden. Der eine oder andere Luxusgegenstand wie eine Kamera durfte dann aber doch nicht fehlen – aber auch kuriose Dinge wie ein großer metallener Trinkbecher fanden ihren Weg nach Spanien. Los ging es meist schon vor Sonnenaufgang, gegen Mittag trudelten dann die ersten in der Albergue, der oft einfachsten Pilgerherberge, ein und am Nachmittag gab es eine kleine Runde, in der die nächste Etappe besprochen und die nächste Herberge reserviert werden konnte.

Wo die eigene körperliche Grenze liegt, war die gesamte Zeit über spürbar. Die eine oder der andere machten sich dann auch schon einmal für eine Nacht alleine auf den Weg und testeten, wie weit die Beine sie tragen konnten.

Warum sich immer mehr junge Menschen von diesem Angebot angesprochen fühlen, hat sicherlich unterschiedliche Gründe. So hören und erleben wir Jugendreferent*innen Jürgen Zachmann und Ulrike Schwahn immer wieder, dass unsere Teilnehmer*innen sich danach sehnen, das Handy einfach mal auszuschalten, der eigenen Spiritualität nachzugehen oder einfach mal eine Auszeit zu nehmen und sich mit den eigenen Wünschen und Sehnsüchten beschäftigen zu wollen.
In diesem Jahr erstmals mit dabei war Pfarrerin Anja Schwier-Weinrich von der Nachwuchswerbung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Als Theologin hat sie uns mit Impulsen und „anderem Blickwinkel“ im Team sehr gut ergänzt.

Nicht nur der Weg, sondern auch die vielen Gespräche innerhalb der Gruppe sowie mit anderen Pilgern regten zum Nachdenken an.  Von der gemeinsamen Zeit nehmen wir viel mehr mit als wunde Füße und die Eindrücke der schönen Landschaft. Auch wenn äußerlich die kinesiologischen Tapes  an den Beinen immer bunter und größer wurden und die vielen Blasen an den Füßen Namen bekommen haben, so wurde immer wieder rückgemeldet, wie dankbar und innerlich berührt die Pilger*innen für diese Zeit, diesen Weg  waren. Für viele steht bereits fest: Irgendwann werde ich auch den Rest des Camino de Santiago laufen.

Was bleibt?

„Mit diesem Angebot für junge Erwachsene habt ihr was ganz wunderbares geschaffen! Wie kann ich nur das, was ich hier über mich erfahren habe, in meinen Alltag mitnehmen?“  So die Frage einer Mitreisenden, die viel über die Bedeutung des gemeinsamen Pilgerns aussagt.

Wir sagen danke für eine bewegte und beeindruckende Zeit und freuen uns schon jetzt, wenn es im Nächsten Jahr vom 03.09. bis zum 14.09.2020 wieder heißt: Buen camino!

Bis dahin findet vom 24. bis zum 26.04.2020 eine „Kleine Auszeit für junge Erwachsene, Entspannt-Kreativ-Aktiv“ in Wirberg statt. Weitere Informationen sowohl über die nächster Pilgerreise als auch über die „Kleine Auszeit“ erhältst Du ab November auf unserer Homepage: ev-jugend-bergstrasse.com

Weitere Bilder


Jugendsommerfreizeit vom Dekanat Bergstraße nach Spanien 2019

Es war einmal eine super Truppe, die sich in die weiten Spaniens wagte. Das Abenteuer für die 19-köpfige Gruppe begann in den Pyrenäen gefolgt von einer weiteren Woche an der Costa Brava.

In den Pyrenäen wurden die 15 Teilnehmenden und die 4 Teamenden durch verschiedene Outdooraktivitäten gefordert. Diese fanden rund um Albanyà und in und um den wunderschön naturbelassenen Fluss „Muga“ statt. Gerüchteweise soll es dort sogar wildlebende „Mugaaffen“ geben. Sichtungen fanden seitens unserer Gruppe nicht statt, lediglich Geräusche drangen vom Fluss in das Camp. Das Team wurde von Gemeindepädagoge Arik Siegel geleitet und mit Jennifer Böhm, Steffen Wolff und Kira Singer komplettiert. Die Teilnehmenden waren größtenteils aus den Kirchengemeinden Auerbach und Gronau/Zell, der Rest war aus anderen Gemeinden des Dekanat Bergstraße.

Zuerst gab es eine GPS Tour, um das Gelände und die Umgebung zu erkunden. Beim Water Trekking galt es die Muga flussabwärts zu bezwingen. Hier gab es Sprünge von Felsvorsprüngen, naturbelassene Rutschen, Boulder über dem glasklaren Wasser und natürlich ganz viel Action. Am nächsten Tag fand eine Trekkingtour statt. Diese fand für neun Teilnehmende gleich doppelt statt, da von den Teamern aus noch eine Sonnenaufgangsgipfeltour angeboten wurde. Bei dieser sind die Jugendlichen um 4 Uhr morgens los zum Gipfel gewandert. Und obwohl das eigentliche Ziel nicht erreicht wurde, konnten Spitzen des Meeres und ein wunderschöner Sonnenaufgang betrachtet werden. Beim nachmittäglichen Trekking ging es über kleine verwunden Wege entlang der Muga zu märchenhaften Flussbecken. In diesen konnte man sich abkühlen oder in der Hängematte, welche auf keiner Tour fehlen durfte, entspannen. Nach fast 30 km sind abends alle nahezu ins Bett gefallen. Wer noch mehr Outdoor Action wollte konnte nachts draußen schlafen und wurde durch den Zivilisationsfernen Campingplatz durch einen fantastischen Sternenhimmel belohnt. Es war sogar die Milchstraße zu sehen. Am nächsten Morgen ging es zum Klettern, bei dem man sich über einen Felsvorsprung zur Muga abseilen musste. Danach ging es weiter über weitere Naturboulder über der Muga. Beendet wurde die Tour durch klettern entlang der Flussböschung. Der letzte Tag der Pyrenäen war noch einmal ein Highlight. Dieser startete mit einem Gottesdienst an der Muga, an einer Stelle, bei der eine Waterline angebracht wurde. So konnte man über dem Wasser über die Slackline balancieren. Später wurde mit dem Mountainbike die Orte Albanyà und Sant Llorenç und durch leichte Trails den Jugendlichen das Mountainbiken nähergebracht. Dann hieß es Abschied nehmen von den mittlerweile ins Herz gewonnenen Pyrenäen, um die zweite Woche am Mittelmeer in L’Escalar zu verbringen.

Nachdem sich alle in LÈscala in den großen Zelten mit richtigen Betten eingerichtet hatten, wurde die Umgebung erkundet. In der zweiten Woche haben wir uns zudem selbstverpflegt, sodass an jedem Abend ein anderes Küchenteam Leckereien zum Essen zauberte. Die Highlights der zweiten Woche waren der Kreativtag, an dem die Teilnehmenden leckeres Keckseis zubereiteten, Freundschaftsbänder knüpfen, Holzkreuze schnitzen oder ihre Haut mit der für Indien typischen Hennafarbe bemalen konnten. Des Weiteren lud der Piratentag mit echter Schatzsuche alle dazu ein, nochmal ganz Kind sein zu dürfen. Später haben wir erfahren, das L’Escala wirklich viele Piratenüberfälle hatte, was diesen Tag noch passender machte. 
In der zweiten Woche war ein besonderer Schwerpunkt der Gruppenaktivitäten das gemeinsame Kochen unter Anleitung von Jennifer Böhm. Es wurden täglich frische Gerichte gezaubert mit dem, was es in der Sommerzeit in Spanien so alles frisch gab. Fast jeden Tag gab es daher auch leckere Wasser und Honigmelonen die inder Umgebung angebaut wurden. Am „Die-zeit-dreht-Rückwärts-tag“ gab es zum Abendessen (Frühstück) Gulasch mit Cola gab und der Tag klang mit Haferschleim aus. Auch solch lustige „Experimente“ meisterte die Gruppe hervorragend. Auch in der zweiten Woche gab es sonntags einen Gottesdienst. Dieser fand früh morgens zum Sonnenaufgang am Sandstrand statt. Das Thema war „Spuren im Sand“ und passte natürlich perfekt in diese herrliche Atmosphäre.

Der am Meer gelegene Campingplatz mit einem See im Zentrum, lud außerdem zu tollen Abendspaziergängen ein, welche die Gruppe sehr begeisterten. Mehrfach bewunderten die Teilnehmenden auch die Sonnenuntergänge am Meer. An einem Abend wurde ein Liveauftritt einer Coverband an der Promenade besucht. Alles in allem war Spanien 2019 Spitze /\, dies liegt vor allem an den tollen Teilnehmenden, welche von Anfang an eine harmonische Gruppe waren, immer begeistert bei allem dabei waren und so die Freizeit perfekt machten.

Im kommenden Jahr geht es dann wieder nach Knapped in Schweden. Dort erwartet die Teilnehmenden eine etwa einwöchige Kanutour und die wunderbare Natur Skandinaviens.

Gemeindepädagoge Arik Siegel

Weitere Bilder


EJVD Sitzung am 16.02.2019

Am 16.02.2019 hatte die EJVD ihre erste Sitzung im Jahr 2019. Neben einem Rückblick über zum Beispiel die Synode, die AEJ-Tagung, die Konferenz für Kinder- und Jugendarbeit und verschiedene Gemeindeveranstaltungen haben wir in den AG´s weitergearbeitet und über Anträge abgestimmt, die wir bei der nächsten Vollversammlung der EJHN (Evangelische Jugend in Hessen und Nassau) einreichen werden.


Zum Archiv