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Gottes Schöpfung bewahren mal anders: „Bewahre Alta“

13. Jugendgottesdienst aus Schloss Auerbach

So lautete dieses Jahr das Motto des jährlichen Jugendgottesdienstes am vergangenen Sonntag, zu dem trotz des Sturmes mehr als 100 junge Menschen aus 15 Gemeinden des Dekanats Bergstraße die „Scheune“ des AuerbacherSchlosses füllten. Mit wohlwollender Unterstützung durch die „Burgherren“ konnten auch diesmal die Evangelische Jugend von Gronau-Zell und Auerbach unter der Leitung des Gemeindepädagogen Arik Siegel Gastgeber sein. Während der Feier wurde auch die neu gewählte Evangelische Jugendvertretung (EJVD) von Dekan Arno Kreh in ihren Dienst eingeführt.

„Nachhaltigkeit“ ist das Thema der Stunde und es setzen sich immer mehr Jugendliche mit „Nahrung“ und „Umwelt“ auseinander. So auch die Jugendgruppen aus den Kirchengemeinden Auerbach und Gronau/Zell. Schon zu Beginn der Planung dieses Jugendgottesdienstes stand für sie das Thema Bewahrung der Schöpfung Gottes fest, oder wie sie sagen würden: „Bewahre Alta“.

Fast könnte man sagen, dass das Sturmtief an diesem Sonntag schon passend zum Thema auf Klimaextremitäten hinwies, wie wir sie auf Grund der Erderwärmung noch häufiger zu erwarten haben. Eine umgestürzte Buche versperrte gar den Zuweg zu Schloss Auerbach. Doch Dank der freiwilligen Feuerwehr konnten zumindest die noch den Veranstaltungsort erreichen, die sich vom Wetter nicht abhalten ließen. Zwar konnte die Veranstaltung nicht wie üblich im Freien stattfinden, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Bodo Wartkes Lied um die streitbare Vernichtung des Hambacher Forst zu Zwecken der Kohlegewinnung war der Einstieg in einen Jugendgottesdienst, der nachdenklich stimmte. Die Band aus Zwingenberg um Johannes Spieß und Felix Wüst begleitete ansonsten die Liedbeiträge. Marilena Meyer gestaltete den Predigtteil mit kurzen Anspielsequenzen unterbrochen durch Interpretationen, die auf aktuelles Weltgeschehen Bezug nahmen. Inhaltlich ging es um die Verantwortung der Menschheit, mit der Schöpfung umzugehen. Sie zu bewahren fängt schon im Kleinen an und jeder kann was tun, Ressourcen zu sparen oder beim Thema Tierschutz weitgehend auf  Fleischkunsum zu verzichten und auf Bioprodukte zurückzugreifen.

Nachdem Arno Kreh in einer Ansprache den jungen Ehrenamtlichen als Bindeglied zur Erwachsenenkirche für ihr Engagement gedankt hatte, wurden die 12 frisch gewählten Jugendvertreter des evangelischen Dekanats Bergstraße in ihr Amt „vereidigt“. Die Dekanatsjugendreferent*innen Bruno Ehret und Ulrike Schwahn sowie Arik Siegel und  Elna Singer, Mitglied des Dekanatssynodalvorstandes, sprachen ihnen ein Segenswort zu.

Abschließend wurden von den Jugendlichen erfragte „Umweltsünden“ auf einem Blatt Papier festgehalten und symbolisch verbrannt. Die Kollekte wurde für die Organisation plan-for-the-planet gesammelt, die sich für Baumpflanzungen auf der ganzen Welt einsetzen. Für den Nachhauseweg gab es für alle Besucher noch selbst gebackene Cookies, die ausschließlich aus Bio- und Fairtrade Zutaten von den Jugendlichen gebacken wurden.

Auch im kommenden Jahr wird es wieder einen Jugendgottesdienst auf Schloss Auerbach geben. Der Termin ist der 22.09.19.

Mit freundlichem Dank im Namen der veranstaltenden Kirchengemeinden – Arik Siegel

 


Jugendbegegnung in Portugal

Über Liebe, Freundschaft und Vertrauen

Mit wem habe ich es zu tun? Was ist das Besondere in der anderen Kultur? Wie gehen wir mit der Unterschiedlichkeit um? Diese Fragen standen im Zentrum der deutsch-portugiesischen Jugendbegegnung, an der jeweils zwölf Jugendliche aus beiden Ländern teilnahmen. Sie fand in diesem Jahr in Portugal statt.

„Wir haben in den zwei Wochen deutlich gespürt, dass Begegnung und Austausch unterschiedlicher Kulturen von höchster Aktualität sind“, berichtete die Jugendreferentin des Evangelischen Dekanats Bergstraße, Ulrike Schwahn, die auf deutscher Seite gemeinsam mit dem Vorsitzendem der Jugendvertretung im Dekanat, Oliver Guthier, die Jugendlichen begleitete. Den portugiesischen Jugendlichen standen Pfarrerin Sandra Reis und Luis, ein ehrenamtliche Mitarbeiter der evangelischen Gemeinde Portugals, zur Seite. Die Jugendbegegnung fand im Sozialzentrum von Cova und Gala statt, 200 Meter entfernt von der Atlantikküste.

„Die Jugendlichen aus beiden Länder waren offen, ausgeschlossen und stets an den Anderen interessiert“, betonte Ulrike Schwahn. Deutlich sichtbar sei das in der freien Zeit gewesen. Ob Spaziergänge am Meer oder Outdoor-Spiele – alle Freizeitaktivitäten seien wie selbstverständlich gemeinsam gestaltet worden. Aus Sicht der Jugendreferentin ist es gelungen, ein Gefühl der Freundschaft, des Verständnisses und der Wertschätzung für das vermeintlich Fremde zu entwickeln. „Ich hoffe, dass diese Erfahrungen auch im Alltag gelebt werden können.“

Zu den Highlights gehörten nach Angaben der Dekanatsjugendreferentin ein Surfkurs und ein Ausflug nach Porto mit einem gezielt erstellten Actionbound. Dabei handelt es sich um ein Spiel, mit dem man auf dem Smartphone eigene Abenteuer erstellen kann. Ebenso beeindruckend sei eine Andacht am Meer unter dem Sternenhimmel gepaart mit der Mondfinsternis gewesen, die alle sehr bewegt habe.

Zwischen den Jugendlichen aus Portugal und dem Dekanat Bergstraße finden abwechselnd in den beiden Ländern regelmäßig Begegnungsfreizeiten statt. So wurde zum Abschluss der diesjährigen Freizeit bereits  überlegt, wie das nächste Treffen gestaltet werden könne. „Die Kontakte sind geknüpft und Dank der Sozialen Netzwerke können Grenzen leichter überwunden werden“, so Ulrike Schwahn.

Bilder aus Portugal

 


Psalm 23 und Schafe vor der Haustür Ev.Jugend

An der erneut ausgebuchten Kinderfreizeit im Montafon beteiligten sich 30 Kinder aus den Dekanaten Bergstraße und Ried. Sie wanderten behütet durch die Bergwelt. Denn die Referentin für Kindergottesdienst Katja Folk stellte diese Freizeit unter das Motto des Psalms 23: „Der Herr ist mein Hirte“.

Tatsächlich gab es Schafe beim Sonneheim in Tschagguns, das den Teilnehmenden und ihrem Team in der letzten Ferienwoche Unterkunft bot. Gemeinsam mit dem Dekanatsjugendreferenten Bruno Ehret und den erfahrenen Teamern Stephan Klose aus Lorsch, Laura Grüner aus Einhausen, Nils Iser aus Heppenheim und Michelle Seifert aus Seeheim führte Katja Folk die Kinderschar durch die Bergwelt rund um den Hausberg „Golm“.

Sommer und Sonne satt

Das Wetter war für die Wanderungen besonders freundlich. „Ob es die Attraktion, die Tagestour zur „Fellimännle-Hütte“ mit der Wasserschlacht im Bergbach war, oder der Ausflug zum Naturschwimmbad in Tschagguns – immer schien die Sonne. Auch die Nachtwanderung, die die Kinder durch ein nur mit Kerzen erleuchtetes Tal führte, war ein faszinierendes Erlebnis“, berichteten die Teamer. Im Sonneheim wurde das Sport – und Spielanbegot ergänzt durch Work-shops, wie Theater, Musik, Land-Art und Figurenbasteln zum Thema. Dazu wurde auch ein Kindergottesdienst gestaltet und die Aktion: „Secret friend“, bei der jeder einem anderen eine schöne Nachricht zukommen ließ.

Im nächsten Jahr wird diese Freizeit vom 3.-10. August stattfinden. Infos dazu gibt es im Haus der Kirche in Heppenheim unter 06252/ 67 33 – 51 bzw – 36 oder unter ehret@haus-der-kirche.de bzw. folk@haus-der-kirche.de

Bilder aus Montafon

 


Sommerfreizeit in Schweden

„Naturerleben ist eine Art Gotteserfahrung“ so das Credo von Gemeindepädagoge Arik Siegel von Auerbach und Gronau-Zell, der in diesem Jahr auch wieder mit seinem Kollegen, dem Dekanatsjugendreferenten Bruno Ehret, die „Schwedentour organisierte. Bevor die 24-köpfige Truppe in Olofström in die Kanus stieg, wurde erst Zelt, Schlafsack, Wechselkleidung und Proviant für eine Woche wasserdicht in Tonnen und Säcken verstaut, damit man die erste Woche gut überleben konnte.

In 4 Etappen ging die Kanutour von einem Naturzeltplatz zum andern, wo dann jeweils das Nachtlager aufgeschlagen wurde. In Spirituskochern bereitete man sich dabei paarweise das Essen zu und Hobbyangler Tim Gläser aus Auerbach steuerte hie und da einen Hecht zum Abendessen bei. Für die Notdurft gab es „Donnerbalken“ in freier Natur. Ansonsten meinte es der Herrgott wettermäßig gut mit der Truppe: Es gab keinen einzigen Tropfen Regen.

Ohne Unfälle und Kentern erreichte man den „Immeln“, wo für die 2. Freizeitwoche das Lager in „der alten Bibliothek“ bezogen wurde. Für die Verpflegung sorgte hier Jenny Böhm von der Jugendvertretung im Dekanat aus Einhausen in altbewährter Manier. Zur Hand ging ihr dabei ebenfalls von der Jugendvertretung Kira Singer aus Gronau, die sich auch um das Freizeitprogramm kümmerte. Dazu gehörten sportliche Turniere und andere Aktivitäten. Der große Renner dabei war das Aussägen und gestalten von „Holz-Elchen“. Der Naturerlebnistag, den Teamerin Hannah Eckhard aus Gronau mitgestaltete, brachte den Teilnehmern durch die verschiedenen Aufgabestellungen Umgebung und Bevölkerung näher, mit denen man Tauschgeschäfte tätigen oder sie zum Eierkochen überreden musste.

Der Freizeit-Wald-Gottesdienst stand unter dem Motto „Ändere Deinen Blickwinkel und du siehst das vermeintlich Störende in einem anderen Licht“. Abwaschen muss ich nur, wenn ich vorher zu Essen hatte. Auch die mitunter kontroversen Gruppenerfahrungen auf der Freizeit hatten wir nur, weil wir die Möglichkeiten haben, Teilnehmer zu sein. Aus diesem Grund wird die Evangelische Dekanatsjugend Bergstraße auch im nächsten Jahr Freizeiten durchführen. Infos dazu gibt es im Dekanatsjugendbüro in Heppenheim unter der Nummer 06252/6733-51 und auf der homepagewww.ev-jugend-bergstrasse.com.

Bilder aus Schweden

 


EJVD Sitzung

Am 23. Juni hatten wir mal wieder eine EJVD Sitzung. Dabei haben wir viel über unsere jetzigen Arbeitsgruppen reflektiert und besprochen wie es weitergehen soll.

Außerdem haben wir die vergangenen Veranstaltungen wie die VV, den JUKT oder das Samuel Harfst Konzert besprochen und was wir zum Beispiel besser machen können.

Alles in allem hatten wir eine sehr produktive Sitzung, auch wenn nicht alle anwesend sein konnten.

 


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