ARCHIV

Schloss-Jugendgottesdienst

Am 24.09.2017 fand auf dem Auerbacher Schloss der inzwischen zwölfte Schloss-Jugendgottesdienst (JuGo) mit rund 130 Personen statt.

Das Thema des diesjährigen JuGos war „Sünde und Vergebung“. Ein Thema was bei vielen Jugendlichen nicht so auf dem Schirm ist. Trotzdem waren es wieder die Jugendlichen der beiden Evangelischen Kirchengemeinden Bensheim Auerbach und Gronau/Zell die sich dieses Thema rausgesucht hatten und dazu einen beeindruckenden Gottesdienst gestalteten. Die Jugendlichen haben alles vorbereitet und hatten auch bei der Durchführung selbst das Steuer in der Hand. Der Jugendgottesdienst war somit wirklich wieder von Jugendlichen für Jugendliche. Als Stütze der Gemeinden war wieder Gemeindepädagogen Arik Siegel dabei der den Jugendlichen Teamern unter die Arme griff und für alle Fragen und Anregungen offen war. Wie in den vergangen Jahren war auch wieder die Band aus Zwingenberg rund um Johannes Spieß und Felix Wüst dabei die sich vor einigen Jahren aus Konfirmanden heraus gründete. Es gab auch wieder ein Anspiel der Jugendlichen Teamer sowie eine Dialogpredigt zum JuGo-Thema. Vor dem Gottesdienst hatten die Besucher die Möglichkeit Sünden auf einen Zettel zu schreiben. Nach dem Sündenbekenntnis und der Gnadenzusagen, in dem Gott die Sünden vergibt, wurden die Zettel dann in einem Wunderkerzenfeuer verbrannt. Unter den 130 Gottesdienstbesuchern waren auch drei Vertreter der Evangelischen Dekanatsjugend, Maren Fischer aus Mörlenbach, Jenny Böhm aus Einhausen und Laura Pfeifer aus der Gemeinde Auerbach. Aus unserem Dekanat Bergstrasse waren dieses Jahr besonders viele Gemeinden vertreten. Neben den beiden Gastgebergemeinden Auerbach und Gronau/Zell waren es Zwingenberg, Einhausen, Mörlenbach, Alsbach, Schönberg-Wilmshausen und Birkenau. Der Gottesdienst dauerte etwa 50 Minuten und endete mit einem schönen Lied der Band.

Auch im Jahr 2018 wird es am 23. September wieder einen Jugendgottesdienst auf dem Auerbacher Schloss geben.

Mit freundlichem Dank im Namen der veranstaltenden Kirchengemeinden – Arik Siegel


Vertrauen wagen und Neues probieren

Beim Konfi-Camp in der Luther-Stadt Wittenberg haben mehr als 230 Jugendliche aus zehn Kirchengemeinden der Evangelischen Dekanate Bergstraße und Ried die Gemeinschaft Gleichaltriger erlebt. In dem Camp, das sich am Rande Wittenbergs befindet und das in mehrere Dorfverbände untergliedert ist, leben für fünf Tage insgesamt 1350 Konfis aus allen Teilen Deutschlands.

Die Konfis aus den Gemeinden Alsbach, Birkenau, Heppenheim, Hofheim, Hüttenfeld, Lampertheim, Mörlenbach, Viernheim und Zwingenberg sind in zwei  Dörfern untergebracht. „Es ist ganz deutlich zu spüren, dass hier alle so angenommen werden wie sie sind. Die Jugendlichen nutzen die Angebote intensiv und erleben Freiheit. Das tut ihnen sichtbar gut“, berichtet Oliver Guthier aus Auerbach. Er ist Mitglied der Evangelischen Jugendvertretung in Dekanat und betreut als Teamer die Bergsträßer Konfis.

Neue Begegnungen – Neue Freundschaften

Die ausgelassene Stimmung bestätigen auch die beiden Konfirmandinnen Anna und Carolina aus Mörlenbach. „Das Beste war für mich, neue Leute kennenzulernen. Und die Menschen, die ich von zu Haus aus kannte, habe ich besser kennengelernt“, meint Carolina. Auch Anna schwärmt von einem großen Gemeinschaftsgefühl und Gemeinschaftserlebnisse. „Ich habe an einem Tanz- und an einen Henna-Workshop teilgenommen und dabei auch Konfis aus ganz anderen Regionen getroffen.“ Beide schätzen es sehr, dass sie selbst entscheiden und die Workshops frei wählen können.

Das Herzstück der Reformation

Das Motto des Konfi-Camps lautet „Trust and Try“. „Thematisch ist das Camp auf das theologische Herzstück der Reformation ausgerichtet: Glaube als Vertrauen und Mut, Neues auszuprobieren, Neues wagen, sich auch mal herausfordern lassen“, erläutert die Bergsträßer Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn, die die Begegnungsreise nach Wittenberg maßgeblich organsiert hatte. Zu den Teamern gehören auch viele Bergsträßer Gemeindepädagoginnen sowie einige Pfarrerinnen und Pfarrer unter anderem Daniel Fritz aus Birkenau, Markus Eichler aus Viernheim, Edith Unrath-Dörsam aus Mörlenbach oder Christian Hilsberg aus Zwingenberg.

„Tut gut, hier zu sein“

Jeder Tag im Konfi-Camp beginnt nach Angaben der Teamer mit einem Impuls. Dabei geht es thematisch um Vertrauen, Identität oder auch Handeln. Das werde vormittags jeweils in der eigenen Konfi-Gruppe aufgegriffen und vertieft. Nachmittags wählen die Jugendlichen dann aus dem großen Angebot der Workshops. „Wir sind hier sehr viele und es zeigt sich, wie können viel gemeinsam machen. Ich sehe überall ausgelassene Jugendliche, denen man anmerkt, dass es ihnen gut tut, hier zu sein“, sagt Jugendreferentin Schwahn. Davon haben auch Dekan Arno Kreh und viele Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Dekanat Bergstraße ein Bild machen können. Sie waren zeitgleich auf einer Fortbildung in Wittenberg und statteten den Konfis und ihrem Camp einen Besuch ab.

Wo alles begann

Das Konfi-Camp, so meint Teamer Oliver Guthier, sei bestens organisiert. „Es gibt einen straffen Zeitplan, aber alles hat sich gut eingespielt. Es war sicherlich gut, dass wir nicht die ersten im Konfi-Camp waren.“ Insgesamt werden im Reformationssommer 201  elf Konfi-Camps in Wittenberg veranstaltet. Selbst das Essen – und das ist bei Jugendlichen keine Selbstverständlichkeit – bekam überwiegend eine gute Note.  Bei einem Tagesausflug erhielten die Jugendlichen auch Einblick, wie in Wittenberg das 500.Reformationsjubiläum begangen wird. Bei einer Stadtführung war die Weltausstellung Reformation im Visier der Konfis und natürlich auch die Schlosskirche, an der vor 500 Jahren mit Luthers Thesenanschlag die Reformation begann.

–>> Hier findest du die Bilder vom Konfi-Camp

–>> Hier geht es zum Video zum Konfi-Camp


Schatzsuche in den Alpen

„Komm mit, wir suchen einen Schatz – Unterwegs mit den Perlen des Glaubens“ war das Thema der Kinderfreizeit der evangelischen Dekanate Bergstraße und Ried, bei der 30 Kinder in der letzten Ferienwoche in den österreichische Alpen in Tschagguns auf Schatzsuche gingen.

„Schon gleich am Ankunftstag galt es, einen Schatz zu finden. Die Kinder, die bereits im vergangenen Jahr mit von der Partie waren, machten eine Schnitzeljagd für die Neuen. Fundort war das  Naturfreundehaus, der dort versteckte Schatz zum Schleckern: Speiseeis“, sagte die Referentin für Kindergottesdienst, Katja Folk, die gemeinsam mit dem Bergsträßer Dekanatsjugendreferenten Bruno Ehret die Freizeit leitete.

Da staunten die Teamer

In den Abendrunden und den Freizeitgottesdiensten sei den Kindern die Bedeutung der einzelnen Perlen im Armband der Perlen des Glaubens erläutert worden. Nach und nach hätten die Kinder die einzelnen Perlen in ihren selbstgebastelten Schatzkisten gesammelt und am letzten Tag daraus Armbänder gefädelt. Sie seien dann im ganzen Haus versteckt worden. „So endete die Freizeit, wie sie begann: mit einer Schatzsuche, bei der alle Kinder fündig wurden“, erläuterte Katja Folk. Bei den Workshops, in denen um die Produktion von Filmen, Landart, Tanzen oder Backen ging, hätten die Kinder viel Kreativität, Spielfreude und Talent beweisen. „Das hat so machen Teamer ins Staunen versetzt“, betonte Folk.

Bei Wind und Wetter

„Das Wetter war mittelmäßig, die Stimmung aber prächtig. So war die Gruppe  zwar manchmal im Nieselregen unterwegs, aber  einige Kinder waren zum ersten Mal in ihrem Leben in den Wolken oder mitunter auch über den Wolken unterwegs“, berichtete Bruno Ehret nach der Rückkehr. Außerdem sei ein neues Ausflugsziel entdeckt worden: Der Indoorspielplatz in Schruns, dessen Trampoline, Rutschen und Klettergerüsten die Kinder spielend erobert hätten. An den sonnigen Tagen hätten die Kinderdas Schwimmbad von Tschagguns mit seinem Naturschwimmbecken und Sprungturm bevorzugt oder seien zum Herzsee und das Golmer Gipfelkreuz gewandert. „Auch auf der Sommerrodelbahn ging die Post ab“ sagte Ehret.


Aufeinander zugehen

Bergsträßer beim Internationalen Jugendcamp in Wittenberg


Nicht in einem Boot, aber alle auf einem Sofa

Beim Internationalen Jugendcamp in Wittenberg feiern 260 junge Menschen aus 18 Ländern das 500. Reformationsjubiläum. Mit dabei die Evangelische Jugend Bergstraße und ihre Partner von der evangelisch-presbyterianischen Kirche in Portugal.

Die Jugendlichen sind in mehreren Zeltdörfern am Rande der Lutherstadt untergebracht. Die sieben Bergsträßer und die zehn Portugiesen teilen sich ihr Dorf mit jungen Menschen aus Korea, Ruanda und aus anderen Teilen Deutschland. „Es ist faszinierend zu erleben, wie alle aufeinander zugehen und miteinander in Kontakt sind. Es gibt keine Berührungsängste und keine Vorbehalte. Mit dem Camp ist ein Raum geschaffen worden, in dem Grenzen und Mauern in den Köpfen verschwunden sind“, berichtet Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn, die gemeinsam mit der portugiesischen Pfarrerin Sandra Reis die Jugendlichen betreut.

Voneinander lernen

Seit sieben Jahren pflegt die Evangelische Jugend Bergstraße einen Austausch mit portugiesischen Jugendlichen. Jedes Jahr veranstalten sie Begegnungsreisen und Freizeiten. Daran hat Carolina Guimarães bereits mehrfach teilgenommen. Die 20jährige Portugiesin ist vom Jugendcamp begeistert. „In den Workshops gibt es einen intensiven Austausch. Ich kann Beziehungen zu Gleichaltrigen aus vielen anderen Ländern knüpfen. Für mich ist es dabei wichtig, offen über religiöse Fragen diskutieren zu können und die Kultur anderer kennenzulernen. Wir können viel voneinander lernen. Das ist ein großartiges Erlebnis.“

Vielfalt wie auf dem Kirchentag

An dem einwöchigem Jugendcamp vom 29. Juli bis zum 5. August beteiligen sich junge Menschen aus Argentinien, Frankreich, Ghana, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Korea, Namibia, Ruanda, Russland, Palästina, Portugal, Südafrika, Taiwan, Uruguay, den USA und Deutschland. In den Workshops können sie der Frage nachgehen, was die von Luther propagierte „Freiheit eines Christenmenschen“ für sie persönlich und was Reformation für die Kirche weltweit bedeutet. „Das Angebot an Vorträgen, Workshops, Aktionen und Diskussionen ist so vielfältig wie auf dem Kirchentag. Jede und jeder kann frei auswählen“, erläutert Ulrike Schwahn. Die Verständigung erfolgt auf Englisch. Dabei parlieren auch Jugendliche lebhaft, die vorher von sich behauptet hatten, kein Englisch zu können. Für die Dekanatsjugendreferentin ist auch dies ein Zeichen für die Offenheit und Unbefangenheit im Internationalen Jugendcamp.

Neben den Campaktivitäten gibt es in Wittenberg auch die „klassische“ Tour. Für Carolina Guimarães jedenfalls ist der Besuch von Luthers Predigtkirche ein unverzichtbarer Programmpunkt.

Hier gibt es noch mehr Bilder!!!


Ein Kreuz aus Plastikflaschen

Die diesjährige Jugendfreizeit des Evangelischen Dekanats Bergstraße mit Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret und Gemeindepädagoge Arik Siegel ging in diesem Jahr an die Mittelmeerküste der Toskana.

Die Jugendlichen aus neun Bergsträßer Gemeinden gestalteten am Strand von Marina di Bibbona den Auftakt des Zusammentreffens einen Jugendgottesdienst. Ein Kreuz aus zerstörten Plastikflaschen sollte sie darauf aufmerksam machen, dass die „schöne Zeit“, die sie auf unserem Planeten genießen dürfen, stark gefährdet ist durch unachtsamen Umgang mit den Ressourcen. Da es in Italien kein Pfand auf Plastikflaschen gibt, war es schon auffällig, dass diese überall in der Umwelt zu finden waren.

Von der Dekanatsjugendvertretung Bergstraße sorgten Oliver Guthier (Gemeinde Auerbach) und Kira Singer (Gemeinde Gronau-Zell) für eine jugendnahe pädagogische Betreuung, während Jenny Böhm (Gemeinde Einhausen) sich in bewährter Weise um das leibliche Wohl der Truppe kümmerte. Dabei unterstützte sie Arik Siegel, der gerade aus seinem Studienurlaub zum Thema „gesunde Ernährung“ gekommen war und seine Erkenntnisse mit in den täglichen Speiseplan einfließen lassen konnte. Erstmals gab es dabei eine Begegnung mit dem Evangelischen Dekanat Wöllstein und seiner Dekanatsjugendreferentin Sabine Göhl.

In der letzten Woche zogen sich die Bergsträßer in das toskanische Hinterland in ein Landhaus zurück, wo sie in Abgeschiedenheit mit viel Chillen, Übernachtung im Freien und Exkursionen nach Pisa, Luca und Florenz die Freizeit ausklingen ließen. Im nächsten Jahr wird die Reise wieder nach Schweden gehen. Infos dazu bei Bruno Ehret im Dekanat (06252/6733-51, ehret@haus-der-kirche.de) oder Arik Siegel (06251/938613) siegel.gmp@bergkirche-auerbach.de.


Das Leben nicht verpassen

Berlin war eine Reise wert. Das meinen jedenfalls die Jugendlichen aus 18 Bergsträßer-Gemeinden, die unter Leitung der Jugendreferenten des Dekanats Bergstraße und Ried, Bruno Ehret und Jörg Lingenberg, den Evangelischen Kirchentag in der Bundeshauptstadt besuchten.

Jeder der Mitgereisten war mindestens einmal am Breitscheidplatz, um vor dem Kerzenmeer der Opfer des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt zu gedenken. Wie alle Kirchentagsbesucher nahmen auch die Bergsträßer  die verstärkten Sicherheitskontrollen und die massive Polizeipräsenz wahr. „Wer aus Angst vor Anschlägen die Menschen meidet, der verpasst das Leben“, betonte Bruno Ehret.

Viele Veranstaltungen waren speziell auf Jugendliche zugeschnitten. In Gruppen von mindestens drei Personen eroberten sie mit ihren Eintrittskarten, die auch zum Fahren aller öffentlichen Verkehrsmittel berechtigte, Berlin und die Veranstaltungen des Kirchentags. In einer Whats-App-Gruppe wurden die Eindrücke gesammelt und Verabredungen getroffen. Untergebracht waren die Bergsträßer im beschaulichen Friedenau, vier S-Bahn-Stationen von der Stadtmitte entfernt. Mit im Team waren Elna Singer vom Dekanatssynodalvorstand samt Familie sowie Oliver Guthier und Kira Singer von der Dekanatsjugendvertretung.

Ein Höhepunkt war der Besuch des früheren US-Präsidenten Barack Obama. Nach 18 Uhr ging es dann mit den Teamern zu den Abendveranstaltungen. Gemeinsam besuchten sie das letzte Kirchentagskonzert der Wise Guys, die in ihrer unvergleichlichen Art 50.000 vor dem Brandenburger Tor begeisterten. Mit diesen Erlebnissen kehrten die jungen Christen gestärkt in ihre Gemeinden zurück, mit der Vorfreude auf den hessischen Jugendkirchentag im nächsten Jahr in Weilburg.


Große Mitarbeiterschulung in Rorichmoor

Vom 1. April bis zum 7. April 2017 fand in Rorichmoor die große Mitarbeiterschulung für Jungteamer und herangehende Teamer  ab 14 Jahren statt. Behandelt wurden 6 Bausteine zum Thema Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in einer Gemeinde.

Nach der siebenstündigen Busfahrt kamen wir nachmittags im Haus in Rorichmoor an und konnten Zimmer sowie Betten beziehen. Nach dem Abendessen spielten alle Teilnehmer zusammen ein paar Kennenlernspiele, um sich der Gruppe gegenüber wohler zu fühlen und zu öffnen. Nachdem die Regeln des Hauses und der grobe Plan für die Woche verkündet wurde, hatten alle den Rest des Abends frei und konnten sich ausruhen.
In der weiteren Woche fanden an jedem Tag jeweils zwei kleine Workshops statt, die die Teamer vorher vorbereitet hatten. Jeden Tag teilten sich alle 34 Teilnehmer in 3 kleinere Gruppen, die dann zusammen den Workshop angingen. Die Themen waren zum Beispiel die Vorbereitung eines Jugendgottesdienstes. Hier durfte jede Gruppe selbst einen Gottesdienst vorbereiten, dessen Thema die Gruppe selbst auswählen musste. Natürlich wurde dementsprechend auch von jeder Gruppe an verschiedenen Tagen ein JuGo gehalten, welcher immer sehr ansprechend war.
Weitere Bausteine waren zu dem Thema kreative Glaubensinhalte, bei dem man in der Gruppe zu verschiedenen Themen des Glaubens Fragen stellen durfte, die anschließend erst in der Gruppe diskutiert wurden und dann von einem der Betreuer zusammengefasst und auch geklärt oder richtiggestellt wurden.
Eine weitere Arbeitseinheit war der Gruppendynamik gewidmet, bei der man sehr veranschaulichend die verschiedenen Typen von Personen in Gruppen kennenlernen und wahrnehmen konnte.
Noch ein Punkt war die Gestaltung von Workshops. Hier lernten wir, mit welchen Mitteln man einen Workshop kreativ und lebendig gestalten kann.
Ein nächster sehr anspruchsvoller Workshop hatte das Thema Kommunikation. Hier wurde uns beigebracht was die unausgesprochenen Regeln bei der Kommunikation mit anderen Menschen sind und wie man auch seinen Ärger ohne Beleidigungen loswird.
Der letze Workshop, den wir bestritten, war der des Jugendleiterprofils. Hier sollte man sich in kleinen Gruppen beraten, welche Werte bei Jugendleitern wichtig sind und welche Werte man sich selbst noch aneignen möchte. Außerdem wurde anschaulich besprochen, wie man auf verschiedene Situation, zum Beispiel bei Freizeiten, reagieren sollte.

Doch wir hatten nicht nur die Workshops, die uns beschäftigten. Wir Teilnehmer hatten  sehr viel Spaß zusammen und man konnte immer lachen, egal mit wem man gerade unterwegs war. In Gruppen konnten wir Fahrrad fahren oder spazieren gehen und dabei die Landschaft erkunden und auch sehr gut die Sonne genießen. Vor dem Haus hatten wir einen Steg, von dem aus man die Enten, die dort im Wasser waren, beobachten und mit Brot füttern konnte. Das heißt, nicht nur wir haben uns mit dem leckeren Essen, was das Küchenteam jeden Tag für uns zubereitete satt gegessen.
An einem Tag machten wir einen Ausflug nach Norderney. Wir konnten uns frei auf der Insel bewegen, hatten aber einen Arbeitsauftrag, bei dem wir ein Foto zu dem Thema „Mehr/Meer sein“ schießen sollten, was von allen Gruppen super gemeistert wurde.

Man kann sagen, dass man mit der Gruppe sehr viel Spaß hatte und aus Unbekannten sehr schnell Freunde wurden. Zusammen konnte man einfach auch mal relaxen und Musik hören, zusammen produktiv arbeiten, aber auch Scherze machen. Wir hatten also eine sehr gute Gemeinschaft.

 

Meer sein

Mehr, wir wollen immer mehr sein,
aber sind wir nicht eigentlich schon genug?
Mehr, wir müssen immer mehr haben,
aber haben wir denn nicht längst genug?
Und was –  Was wollen wir eigentlich?
Wir wollen mehr, aber wissen nicht mal was.
Wovon denn mehr?
Wann sind wir denn endlich genug?
Wir wollen weg – weg fliegen – einfach weg
und all diese Fragen endlich vergessen,
diese Dinge, die uns auf den Boden ziehen
ablegen und endlich fliehen
Aber das können wir nicht allein‘
Wir brauchen Freunde – Freunde,
die uns stützen, Freunde, die uns verzeihn‘,
denn wir sind nicht perfekt – und wir werden es auch nie sein,
aber zumindest wissen wir,
Wir sind nicht allein!
Denn alle zusammen können wir fliegen,
also los!
Breitet eure Flügel aus und fangt an diese Fragen zu besiegen
Eure Freunde helfen euch bei dem Flug
legt die Zweifel ab
… Ihr seid schon genug.

Von Milena Schmitt

 


Thesenwettbewerb

Am 28. März hatte sich eine Jury aus 11 Personen zusammen gesetzt um aus 111 eingereichten Thesen zum Thesenwettbewerb unseres Dekanates, eine Auswahl zu treffen, die zeitkritisch und aktuell ist.

In der Jury unter der Leitung der Pröpstin Karin Held waren auch zwei Mitglieder der EJVD.

Es war eine tolle Zusammenarbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Generationen, Konfessionen und Berufen, bei der jede Stimme gehört wurde.

Einen Artikel gibt es unter folgendem Link:

http://http://dekanat-bergstrasse.ekhn.de/aktuell/nachrichten/nachrichten-detail/news/jury-waehlt-top-ten-thesen-aus.html


30. Vollversammlung der EJHN

Aus unserer EJVD waren von Freitag 24. März bis Sonntag 26. März 2017 sechs Delegierte auf der 30. Vollversammlung der EJHN  im Kloster Höchst.

Am Freitag gab es spannende Diskussionsrunden zum Thema Populismus und den Wandel in der Gesellschaft durch und hin zu Fremdenfeindlichkeit, am Samstag konnten die Teilnehmer ihren Talenten freien Lauf lassen und verschiedene Workshops besuchen, wie zum Beispiel Malerei, Songtexte schreiben, Film- und Radiobeiträge machen oder Theater spielen.

Am Sonntag wurden aufgrund von zwei Rücktritten und einem freien Posten drei neue Vorstandsmitglieder in den Vorstand der EJHN gewählt.

Neben den Wahlen wurde auch über drei Anträge debattiert und abgestimmt.

30. Vollversammlung


Unsere erste Sitzung 2017

Am 18. Februar 2017 hatten wir unsere erste EJVD Sitzung in diesem Jahr. Schon davor hatten sich die verschiedenen AG´s getroffen und berichteten über die aktuellen Arbeitstände.

Wir haben auch schon einige Personen ausfindig gemacht, die in eurer Gemeinde für Kinder- und Jugendarbeit verantwortlich sind. Durch diese Kontakte werden wir versuchen mehr JuGo´s und andere Jugendevents in eure Region zu bringen!

Eine neue Reihe von JuGo´s findet derzeit im Weschnitztal statt, der nächste ist am 22.04.2017 um 17:00 Uhr in der evangelischen Kirche Rimbach zur Serie Teen Wolf.


Konferenz für Kinder und Jugendarbeit

Zu der diesjährigen Konferenz für Kinder- und Jugendarbeit waren auch wir EJVD`ler wieder eingeladen. Drei von uns konnten zusammen mit unserem Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret daran teilnehmen.

Wie viele Events dieses Jahr hatte auch die die Konferenz das Thema Reformation („500 Jahre Reformation – Zukunft der Kirche ohne Jugend?“). Ungefähr 50 Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter der evangelischen Kirche verfassten reformatorische Thesen zum Thema Jugendarbeit wie zum Beispiel:

„Kirche kann nur dann zukunftsfähig sein, wenn sie von Kindern und Jugendlichen kritisch hinterfragt wird.“

Die Thesen könnt ihr euch unter diesem Link anschauen:

http://www.ev-jugendarbeit-ekhn.de/fileadmin/jugendarbeit/downloads/Die_95_Thesen_zur_Evangelischen_Jugendarbeit.pdf

Konferenz für Kinder und Jugendarbeit

Zu der diesjährigen Konferenz für Kinder- und Jugendarbeit waren auch wir EJVD`ler wieder eingeladen. Drei von uns konnten zusammen mit unserem Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret daran teilnehmen.

Wie viele Events dieses Jahr hatte auch die die Konferenz das Thema Reformation („500 Jahre Reformation – Zukunft der Kirche ohne Jugend?“). Ungefähr 50 Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter der evangelischen Kirche verfassten reformatorische Thesen zum Thema Jugendarbeit wie zum Beispiel:

„Kirche kann nur dann zukunftsfähig sein, wenn sie von Kindern und Jugendlichen kritisch hinterfragt wird.“

Die Thesen könnt ihr euch unter diesem Link anschauen:

http://www.ev-jugendarbeit-ekhn.de/fileadmin/jugendarbeit/downloads/Die_95_Thesen_zur_Evangelischen_Jugendarbeit.pdf


29. Vollversammlung im Kloster Höchst

Auf der 29. Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen Nassau (EJHN) wurde groß gefeiert. Und zwar Ihr 15 Jähriges bestehen.

Sechs der sieben EJVD Delegierten und unsere beiden Jugendreferenten waren dabei und haben nach der großen Jubiläumsgala für euch ihre Stimme abgegeben vor allem zu Fragen wie der überarbeiteten Fassung der Satzung der EJHN oder der neuen Geschäftsordnung.

Alte wie neue EJVD`ler hatten viel Spaß auf dieser besonderen Vollversammlung und wir hoffen wir haben euch gut vertreten!

Hier gibt’s Bilder 🙂

29. Vollversammlung


Unsere Erste Klausurtagung

Am Wochenende vom 18.11.16 bis 20.11.16 waren wir als EJVD zu unserer ersten Klausurtagung im Naturfreundehaus in Mannheim. Wir haben in verschiedenen Arbeitsgruppen viel über aktuelle Strukturen diskutiert und viele Ideen gesammelt und angefangen diese umzusetzen, um für euch eine starke Jugendarbeit präsentieren zu können.

Das sind eure Ansprechpartner zu den jeweiligen Themen:

Jugendgottesdienste Max Wolf
Satzung Oliver Guthier
Website Steffen Wolff
Öffentlichkeitsarbeit Franziska Fertig
EJVD Events Jennifer Böhm

Dieses Wochenende hat uns auch als Gruppe näher zusammenwachsen lassen wodurch wir uns bei der Arbeit für euch gegenseitig besser unterstützen können!


„Fair“ständnis der Jugend

„Fair“ lautete dieses Jahr das Motto des Jugendgottesdienstes, zu dem mehr als 220 junge Menschen zum Schloss Auerbach strömten. Dabei wurde auch die neu gewählte Evangelische Jugendvertretung (EJVD) in ihren Dienst eingeführt.

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„Schuhe, Klamotten, Frisur eines Menschen sagen nichts über sein Inneres aus. Geht wie Jesus auf die Menschen zu und macht Euch mit ungetrübten Blick ein eigenes Bild“, forderten Lasse, Laura, Jakob, Michelle, Marielena, Marie und Paul in einem kleinen Theaterspiel beim Gottesdienst. Was unfair ist und wie sich Jugendliche fair in der Gruppe und gegenüber anderen verhalten können, machten sie am Beispiel eines auf den Rollstuhl angewiesenen Jungen deutlich. Für jedes Problem gebe es eine Lösung, selbst wenn das Treffen im über eine Treppe zu erreichenden zweiten Stock stattfinde. Das Stück sowie die Predigt stammten aus der Feder von Helene Zickler, die seit Jahren in Auerbach als Teamerin in der Jugendarbeit aktiv ist.

„Gegen Angst hilft Vertrauen“

Dekan Arno Kreh betonte in seiner Ansprache, dass in Deutschland, „einem der reichsten Länder der Welt“, wieder die Angst umgehe. Sie sei laut Umfragen am stärksten bei jungen Menschen gestiegen. Den 13 Mitgliedern der neuen Evangelischen Jugendvertretung (EJVD) im Dekanat Bergstraße gab er mit auf den Weg: „Lasst Euch nicht von der Angst umtreiben. Gegen Angst hilft Vertrauen und Gemeinschaft.“ Oliver Guthier, Laura Pfeifer (beide Auerbach), Max Wolf (Hammelbach), Franziska Fertig, Helen Münch, Kira Singer (alle Gronau/Zell) Celine Greulich, Julia Kinscherf (beide Birkenau), Jennifer Böhm (Einhausen), Maren Fischer, Steffen Wolff (Mörlenbach) und Imanuel Petsch, Jannik Johann (beide Zwingenberg) wurden in ihren zweijährigen, ehrenamtlichen Dienst in der EJVD eingeführt. Sie wollen das Sprachrohr der Evangelischen Jugend im Dekanat Bergstraße sein.

„Das war schon ganz ok!“

„Ich fand am besten, dass der Gottesdienst nicht so lange dauerte wie sonst“, meinte die Konfirmandin Nathalie aus Auerbach, Damit irrte sie zwar – er dauerte eine gute Stunde und damit etwas länger als „normale“ Sonntagsgottesdienste – ihre Aussage macht aber deutlich, wie kurzweilig die Konfis den Jugendgottesdienst empfanden. Niko, Konfirmand aus Zwingenberg, sprach für den vom Gemeindepädagogen Arik Siegel (Auerbach und Gronau/Zell) und seinem Team organisierten Gottesdienst sogar ein – für jugendliche Verhältnisse – Höchstlob aus: „Das war schon ganz ok!“ Ähnlich äußerten sich Anna und Lena aus Auerbach. „Es war überhaupt nicht langweilig. Besonders die Musik war toll.“ Für die Musik und begeisterten Applaus sorgte die ehemalige Konfi-Band aus Zwingenberg – verstärkt durch einige Freunde, darunter Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret am Keyboard.

Den Gottesdienst, der bereits zum elften Mal auf Schloss Auerbach gefeiert wurde, hatten Jugendliche vollständig selbst gestaltet. Bei den Fürbitten baten sie unter anderem für eine weltweit gerechtere Aufteilung der Ressourcen und einen Frieden, der mehr ist als die Abwesenheit von Krieg.

Text und Fotos von: Berndt Biewendt